Ihre GmbH Experten

Wer wir sind

Wir sind eine bundesweit tätige Berliner Sozietät von Rechtsanwälten, Steuerberatern und Notaren. Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist das Gesellschaftsrecht, 11 unserer 18 Rechtsanwälte sind auf diesem Rechtsgebiet tätig, 3 sind Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht. Einige sind Dozenten oder Autoren erfolgreicher Fachbücher, andere verfügen außerhalb der anwaltlichen Tätigkeit über langjährige Erfahrung in Führungspositionen von Medien- oder Energieunternehmen.

Wer wir sind

Gesellschaftsrecht

Wir sind in allen Bereichen des Gesellschaftsrechts tätig, beraten und vertreten Gesellschafter, Gesellschaften und Gesellschaftsorgane u.a. bei:

  • der Wahl der Rechtsform (GmbH, OHG, AG, KG, GmbH & Co.KG, GbR, UG) unter Berücksichtigung insbesondere der steuerrechtliche Aspekte,
  • der Erstgestaltung von Gesellschaftsverträgen oder bei deren Neugestaltung infolge Änderungen in der Gesellschafterstruktur oder der ursprünglichen Interessenlage,
  • der vertraglichen Gestaltung anlässlich der Aufnahme oder des Ausscheidens von Gesellschaftern sowie bei Auseinadersetzungen,
  • der Gestaltung von Verträgen mit Geschäftsführern,
  • der Gestaltung von Unternehmens - und Anteilskaufverträgen,
  • der gesellschaftsrechtlichen Restrukturierung von Unternehmen,
  • der Gestaltung von Unternehmensnachfolge,
  • der Sanierung,
  • Organstreitigkeiten,
  • Gesellschafterstreitigkeiten,
  • Streitigkeiten zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern,
  • Streitigkeiten zwischen Gesellschaft und Geschäftsführern,
  • der Vorbereitung und Durchführung von Gesellschafterversammlungen,
  • dem Ausschluss von Gesellschaftern und Einziehung von Geschäftsanteilen,
  • der Durchsetzung von Abfindungen ausgeschiedener Gesellschafter,
  • Nachtragsliquidationen,
  • der Auseinadersetzung von Familiengesellschaften anlässlich Ehescheidungen und Erbfällen,
  • Umwandlungen,
  • der Prozessführung.
Gesellschaftsrecht

Der Gesellschafterstreit

Die besten Ergebnisse lassen sich erfahrungsgemäß nur dann erzielen, wenn schnell agiert wird und im tatsächlichen Bereich ausreichend Fakten geschaffen werden und der Gegner durch Beschlüsse im einstweiligen Verfügungsverfahren weitgehend vom operativen Geschäft fern gehalten wird. Für den angegriffenen Gesellschafter empfiehlt sich spiegelbildlich, vor der Aufnahme von Vergleichsverhandlungen einen "Entlastungsangriff" durchzuführen. Um eine gute Verhandlungsposition zu erreichen, muss die kaufmännischen, steuerlichen und rechtlichen Instrumente beherrschen. Wer mit leeren Drohungen agiert und frühzeitig eine Vergleichsbereitschaft signalisiert, verliert! Folgende (etwas vereinfachten) praktischen Hinweise sollten bei gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzung frühzeitig in die Überlegungen mit einbezogen werden:

» Kriegskasse anlegen!

Verdeutlichen Sie sich das Kostenrisiko. Selbst bei kleineren Gesellschaften sind, wegen der Komplexität des Sachverhaltes, der Notwendigkeit einer steuerlichen Beurteilung verschiedener Sachverhalte und der Notwendigkeit zwei, drei oder mehr Gerichtsverfahren gleichzeitig einzuleiten, in kürzester Zeit erhebliche Kosten aufgelaufen. Sie müssen sich dieser Kosten von Anfang an bewusst sein, oder lieber gleich andere Wege suchen, Ihre Probleme zu lösen.

» Geschäftsunterlagen sichern!

Wer seine Auseinandersetzungen mit einer Einsichts- oder Auskunftsklage beginnen muss, verliert. Diese Verfahren sind mühsam, zeitraubend und meist auch noch unergiebig. Die Bedeutung der Geschäftsunterlagen für eine streitige Auseinandersetzung wird am Anfang häufig unterschätzt. Sind die Geschäftsunterlagen plötzlich verschwunden, manipuliert oder Zugriff aus sonstigen Gründen nicht mehr möglich, ist es meist schon zu spät für schnelle Lösungen.

» Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Taktik ist ein wesentliches Element in der erfolgreichen Beendigung eines Gesellschafterstreites. Schnelle Lösungen sind regelmäßig wirtschaftlicher und erhöhen die Überlebenschancen des Unternehmens. Keinesfalls sollten einzelne Maßnahmen immer der Reihe nach abgearbeitet werden. Es ist vielmehr sinnvoll am Anfang mehrere Maßnahmen koordiniert einzuleiten. Besteht beispielsweise das Risiko einer erfolgreichen Beschlussanfechtung, wäre es falsch, den Ausgang des gerichtlichen Verfahrens abzuwarten. Stattdessen sind Beschlüsse zu wiederholen, bis sie mit Erfolg durchgesetzt sind, selbst wenn man sich seiner Sache hinsichtlich des ersten Beschlusses ziemlich sicher ist. Ist der Gegner in Zeitnot, macht er Fehler. Kurze Ladungsfristen bei Gesellschafterversammlungen und das kurzfristige Nachschieben von Tagesordnungspunkten gem. § 51 Abs. 4 GmbHG nimmt dem Gegner Zeit, sich sachgerecht vorzubereiten. Zudem sind Eilverfahren immer zu bevorzugen. Ist der Gegner erst einmal durch einstweilige Verfügung von der Geschäftsführung ausgeschlossen, verbessert sich Ihre Situation durch die direkte oder indirekte Übernahme der Geschäftsführung erheblich.

» Vorsicht mit Strafanzeigen!

Wer frühzeitig mit Strafanzeigen agiert, engt seinen Verhandlungsspielraum ein. Da es sich bei den im Raum stehenden Vorwürfen (Untreue, Unterschlagung, Steuerhinterziehung, etc.) fast immer um Offizialdelikte handelt, ist ein "zurückrudern" nicht möglich. Das Androhen von Strafanzeigen ist oft nicht nur rechtlich problematisch (§ 240 StGB), sondern häufig auch strategisch wenig sinnvoll und sollte sehr gut überlegt sein. Auch sind die sich aus den Strafanzeigen ergebenden Konsequenzen für das Unternehmen, wie Reputationsschäden, Regresse und Haftungen in die Überlegungen mit einzustellen.

» Erst angreifen, dann verhandeln!

Der Gesellschafterstreit